Du fehlst uns so...

"Du bist von uns gegangen und hast uns im Schmerz zurück gelassen.
Ständig denken wir an Dich. Wir meinen Dich immer noch zu riechen. Oft gehen wir an Deinen Platz wo Du zuletzt immer gelegen hast, um Dir noch mal ganz nahe zu sein. Du fehlst uns so!
Du hast Dich schon viel zu lange für uns geopfert. Bist so bedingungslos treu gewesen. - Aus Liebe zu uns wolltest Du lieber die Schmerzen ertragen, als uns zu verlassen. Nein, wir sollten nicht leiden. Doch Deine Schmerzen wurden immer stärker und Deine Schritte zur Qual.
Sami, Du hast uns das nie so spüren lassen. Tapfer gingst Du neben oder hinter uns her, bis Du eines Tages nicht mehr konntest. Kleiner Mr. Mieze, wir mussten Dich gehen lassen. Aber Du fehlst uns so!
Wir hoffen das es wahr wird und wir uns einmal wiedersehen. Ich freue mich schon auf den Geruch Deiner „Schweißgalötschchen.“ Lieber Rolli, bitte verzeih all unsere Unaufmerksamkeiten und das wir erst jetzt ahnen, was Du für uns alles warst. Es ist hier nicht mehr so wie früher- Du fehlst uns so.



Du kleiner Schlawiner... auch das ganze Abschiedsessen, was wir in den letzten zwei Tagen für Dich gemacht hatten, hast Du geduldig alles genommen. Heute glauben wir, dass Du uns damit auch wieder nur eine Freude machen wolltest...
Schmunzelnd denke ich an den vorletzten Tag Deines Lebens, an dem Katrin und Steffen kamen und mit Dir Abschied gefeiert haben. Das Lachen in Deinem Gesicht sagte alles. Du warst glücklich. Dein Gesichtchen sagte uns aber auch das Du bereit warst zu gehen. Es war für uns so schön, noch einmal Freude und Glück in Deinem lieben Gesichtchen erstrahlen zu sehen. Mieze, ich denke das Du Deine letzten Tage dennoch sehr genossen hast. Du warst noch einmal ganz und gar der Mittelpunkt.
Als Du dann Deine Schließmuskeln nicht mehr unter Kontrolle hattest und Tom Dich so liebevoll mit Babybad abgewaschen hatte, wusstest Du, dass wir Dich lieben und das Dir das nicht peinlich sein brauchte. - Hättest Du nicht diese schlimmen Schmerzen, die Dich zum Weinen gebracht hatten, wärest Du noch hier und wir könnten Dich noch etwas länger verwöhnen. Bitte vergiss nicht, was ich Dir alles noch in Deine Öhrchen geflüstert habe! --- Es war alles auch so gemeint mein toter kleiner Freund. Wir lieben Dich alle!
Deine Hundegeschwister sind traurig und apathisch. Vor ein paar Tagen lag alles voller Spielzeug auf Deiner alten Liegestelle. Betty braucht noch mehr Schmuseeinheiten als sonst.. Es macht den Eindruck, als freue sie sich für Dich. Nach dem Abend als Du für immer eingeschlafen warst, haben alle drei versucht, Dich morgens zu wecken. Das hat uns fast das Herz zerrissen. Als wir Dich dann später für den einen Tag unter dem Vordach vom Gartenhaus in einer Box aufbewahrt hatten, saß Bella oft bei Dir um alleine noch einmal von Dir Abschied zu nehmen.. Wir haben Deine Hundegeschwister nicht mit ins Krematorium genommen. Sie sollten zu Hause warten, bis wir wieder mit Dir (Deiner Asche) zurück waren. Kleiner geliebter Sam, wir lieben Dich und vergessen Dich nie. Du warst der tollste, schönste, mutigste Hund der Welt.
Deine Familie Tom, Katrin, Steffen, Betty, Bella und Birgitt
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Sam wurde am 10.03.1993 geboren. Er war die ersten Monate durch viele Hände gegangen, bis er schließlich als Angstbeißer bei einem Hundehändler landete. - Als er zu uns kam war er voller Wut und ließ diese auch erst einmal an unseren Möbel aus.- ( Er hatte alles verschrottet )-
Nach etlichen Kämpfen änderte sich langsam seine Einstellung zu uns. Er bekam Vertrauen und auch das Gefüh, dass wir seine Familie waren. Er wurde nun plötzlich "der Hund im Haus!"
Sam war stolz und seine sowieso schon vorhandene Persönlichkeit wuchs gigantisch. Aus Jux besuchten wir mal mit Freunden eine Hundeausstellung. Ebenfalls aus Gag meldeten wir unsere Hunde an. Keiner hatte erwartet was dann geschah. -- Sam gewann alles und bekam auch noch das blaue Band verliehen. Als nun die anderen Hundehalter zu uns kamen und wissen wollten was wir unserem Hund füttern - genau in diesem Moment erschien der Kellner mir der Kirschtorte für unseren Champion. - Genauso schnell wie wir von Menschen umringt waren - fanden wir uns wieder alleine vor. Nicht das wir es anders gewollt hätten.....
Zwei Unarten konnten wir unserem Mr. Mieze nicht abgewöhnen. Er raufte mit jedem Rüden und er mochte Zeit seines Lebens keine Kinder.
-. Mit ca. 5 Jahren bekam er dann Artrosen, die sich in den kommenden Jahren sehr drastisch verschlimmerten. Als er so 13 Jahre alt war, war seine Leber so schwach, dass er an einer schweren Demodex - Räude erkrankte. Sie konnten wir mit Hilfe von Medikamenten eindämmen, aber eigentlich litt er immer wieder mal unter dem extremen Juckreiz. Auch in den letzten Tagen seines Lebens war diese Krankheit wieder stark vertreten. Sams Beinchen waren durch die Artrose verdickt und krumm. Sein hinterer Rücken und die Hüfte waren schief und es machte ihm Mühe, aufzustehen. Ich habe selten so eine Stärke und einen Kampfgeist erlebt. Noch drei Tage vor seinem Tod wollte er sich nicht unterkriegen lassen. Bis er mit seinen Beinchen umknickte und er vor Schmerzen laut schreiend am Boden lag. Er konnte die Schmerzen nicht mehr ertragen und wir wollten ihn nicht länger leiden lassen.

Jetzt war es soweit... unser Sam wurde am 07.12.2006 von seinen Qualen erlöst.
Wäre Sam nicht bis kurz vor seinem Ableben, - nicht trotz seiner Leiden -fröhlich, verschmust, verfressen und auch noch verspielt gewesen, hätten wir ihn schon früher erlöst. Wir wussten das er uns sagte, wann der Zeitpunkt gekommen war. Kein Tag zu früh und auch keiner zu spät.

"Oh lieber Gott - was machen wir nur ohne unseren Mister Mieze? Er fehlt uns so!"

Alle die lieben Gewohnheiten, - der etwas strengere Geruch, das laute Schnarchen, die Zeit die er brauchte um mit uns selbst kleine Wege zurück zulegen, der ständige Hunger, das tragen von Treppen und das er immer im Wege lag, fehlt uns heute so. - Erst wenn man seinen alten Hund nicht mehr um sich hat, wird einem Bewusst das es keine Last sondern ein unheilich großes Geschenk war, dem Tier sein Leben so gut und so schön wie nur irgend möglich zu machen.

--All das was man noch hätte tun können - es aber unterlassen hat- brennt sich einem quälend in die Seele.Wie gerne möchte man das noch einmal nachholen. Ein zusätzliches liebes Wort, ein noch tolleres Leckerchen, oder einfach nur noch mehr Aufmerksamkeit für seinen alten Freund.--

"Lieber Rewau wir haben Dich für immer in unseren Herzen. Danke das Du uns so geliebt hast. Eines Tages wenn auch unsere Stunde kommt, werden unsere Hunde an der Tür kratzen und uns holen kommen. Auf das Wiedersehen freuen wir uns. Tom, Birgitt und die Hounds."


26.10`12 "Mister Mieze", Du fehlst uns so. Du warst der mutigste Hund den ich kenne. Deine Treue und Freundschaft fehlt uns auch nach den fast 7 Jahren noch. Geliebter Sam, danke für alles.




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