Letzte Änderung:

Mary´s Hundetagebuch 2012 Lilly´s Hundetagebuch 2013 Johnny´s Hundetagebuch 2013



Hallo Frau Nettelbusch,

seit mal gerade einer Stunde sind wir hier in unserem Reich angekommen. Mary hat die Fahrt gut überstanden und hat die ganze Zeit über den Kontakt zu mir gesucht. Eine Hand am Lenkrad, die andere für Mary. Als erstes hat sie zu fressen bekommen und erkundet jetzt noch den großen Garten. Die Tür nach draußen steht weit auf, so das sie immer rein un raus kann, wie sie es möchte...

Jetzt kam sie gerade in mein Büro und liegt zu meinen Füßen. Und immer wieder spreche ich mit ihr, streichele sie ausgiebig und gebe ihr Sicherheit. Sie fühlt sich wohl, ich spüre das. Machen Sie sich keine Sorgen um sie, sie ist ein Seelenhund und ich ein Seelenmensch. Und wie versprochen, wenn es aus irgendeinem Grund nicht funktioniert mit Mary und mir, bekommen Sie sie mit Liebe zurück.

Ich werde Ihnen in den nächsten Tagen immer wieder von uns berichten und danke Ihnen für Ihr Vertrauen !

Viele Grüße an Sie Ihren Mann und die ganze Hundeschar von
Johannes Pohlmann

Ps. Mary schläft jetzt und ich muß jetzt auch schlafen.





Mary und unser Tag

Guten Abend Frau Nettelbusch,

Mary und ich haben eine sehr gute erste Nacht und einen schönen Tag zusammen verbracht. Als ich gestern ins Bett gegangen bin, habe ich vorher für Mary eine weiche große Decke neben dem Kamin gelegt, wo sie sich auch gleich drauf legte. ( das große Ökolammfell, was ich auch für Tinka vor Jahren betstellt hatte, kommt nächste Woche mit der Post) Ich habe die ganze Nacht ein kleines Orientierungslicht brennen lassen, so das Mary sich orientieren konnte. Die Schlafzimmertür stand weit auf und Mary kam in Intervallen von 2 bis 3 Stunden an mein Bett und wollte sehen, ob ich auch noch da bin. Streicheleinheiten und liebe Worte folgten.
Mary war die ganze Nacht nicht unruhig, sondern mein Eindruck war, das sie zufrieden ist. Nie hat sie gejammert. Jetzt liegt sie wieder an meinen Füßen und schläft. Wir haben drei lange Spaziergänge gemacht, im Garten rum getobt und meine Hundefreunde besucht. Beim Einkaufen wartete sie brav im Auto und das neue Hundegeschirr hat sie persönlich anprobiert. Schwarz gefiehl ihr am besten und gepolztert mußte es sein. Von Hunther natürlich.

Ach sie ist ein Goldstück und sie tut mir so gut.

Mary läuft bei Spaziergängen an einer sehr langen Leine, sie soll alles beschnuppern und Bewegungsfreiheit haben. Bei Fuß gehen, sitz und platz machen möchte ich ihr erst beibringen, wenn sie sich eingewöhnt hat und Sicherheit hat. Sie zieht an der Leine wie ein Ziegenbock, kommt aber immer wenn ich sie rufe.
Ich habe ihr Streicheleinheiten von Ihnen gegeben und sie weiß sicher wer sie so gut und liebevoll aufgenommen hat, in der Tierhilfe Niederrein. Bald mehr von uns, mit Fotos und Berichten.

Viele Grüße
Johannes Pohlmann







Alles ist gut !

Hallo Frau Nettelbusch,
mal wieder ist es sehr spät geworden heute , aber berichten möchte ich Ihnen schon wie unser Tag war.

Heute morgen haben wie beide verschlafen. An statt um 6 Uhr aus dem Bett wie gewohnt, haben wir beide es erst um 8 Uhr geschafft. Mary kam diese Nacht nur einmal an mein Bett und liegt jetzt neben mir im Büro. Obwohl sie auch jetzt noch in den Garten könnte, weil alle Türen aufstehen, liegt sie bei mir. Heute morgen bei der Hunderunde haben wir am Ende noch Anja und Paul getroffen, alle anderen schlafen länger am Sonntag.
Wir beide sind die Runde noch ein zweites mal mitgegangen. Mary und ich sind sehr stolz und vorzustellen ! Paul ist auch aus einem Tierheim und ein Mischlingsrüde. Ganz bald schicke ich Ihnen ein Foto von allen, die wir morgens bei der Tour immer treffen. Da gibt es Jörg mit Mira und Sammi (beide abgefangen aus einer Tötungsstation) da sind Christine mit Günther und Dina, eine sehr alte Hundedame, Petra und Fussel, Frau Pietzko, eine ältere Dame, die nach dem Tot Ihrer Hündin sich noch einmal entschlossen hat einen kleine Spitz aufzunehmen und als Gehilfe einen ausrangierten Kinderwagen benutzt und viele andere. Bei Detlev, Heike, Jana und Matze, einem schwarzen Labrador Rüden, haben wir uns nach der Morgenrunde vorgestellt. Matze und Tinka, meine alte Hündin waren verliebt, auf jeden fall war das immer unser Eindruck.
Nach der Mittags und Abendrunde, haben wir dann noch Jörg mit Sammi und Mira besucht und alle haben im Garten rumgetobt. Alle freuen sich über den Entschluß, das ich Mary ein neues zu hause gegeben habe und sind sehr begeistert von ihr.
Mary spring hinter allem her was sich bewegt und wenn es nur eine kleine Fliege ist. Ich kenne das von meiner Hündin Tinka als sie noch jung war. Mary macht mit mir auch regelmäßig Besuche bei meiner 83jährigen Mutter, die sie auch ins Herz geschlossen hat, wie man auf den Fotos sehen kann. Morgen fahren wir beide in den Teutoburger Wald und fahren das restliche Kaminholz zu mir nach hause, was ich im Winter geschlagen habe. Mary soll wie meine verstorben Hündin von Anfang an immer dabei sein, nur so entsteht eine Bindung die ein Leben lang hält, Vertrauen schaft und unkompliziert ist. In den nächsten Wochen machen wir auch einen Besuch bei meiner Schwester in Hamburg. Tom und Maxs meine Neffen dort haben schon ein Schweineohr für sie gekauft.

Mary wird immer selbstbewußter und das nach dieser kurzen Zeit unseres Zusammenseins. Sie rennt in den Garten wenn sie Gräusche hört, ist aber sofort wieder da, um zu sehen wo ich bin. Bald wird Mary ihr Eigenleben finden und mich nicht mehr ganz so oft suchen, weil sie weiß, das sie Vertrauen haben kann und ich immer für sie da bin. Und so soll es sein !

Gerne könne Sie für Mary und ihren Lebenslauf eine Extra Seite auf Ihre Hompage stellen. Vieleicht hilft es anderen sich für einen Hund aus dem Tierheim zu entscheiden. Vieleicht hilft es anderen auch sich grundsätzlich gegen einen Hund zu entscheiden, weil ein Hund kein Prestigeopjekt ist, sondern ein Lebewesen, das vom Menschen abhängig ist. Jeder sollte sich sehr gut prüfen, ob er dieser Verantwortung gerecht werden kann. Viel muß man geben, aber sehr viel bekommt man zurück !

Nicht jeden Tag werde ich Ihnen schreiben können Frau Nettelbusch, aber Fortsetzungen folgen.

Viele Grüße von mir und Mary
Johannes Pohlmann






Die Holzfäller und Stöckchensammler.......

...............oh weh, oh weh, schon wieder ist es bald Mitternacht und viel schreiben kann ich heute nicht mehr. Mary und ich sind ziemlich geschafft. Die Kaminholzaktion heute im Teutoburger Wald läßt zu dieser späten Stunde nur noch ein paar Sätze zu. Mary und ich sind heute schon um 5 Uhr losgefahren in den Wald. Die Hunderunde mit Freunden mußte heute einmal ausfallen, denn im Winter wollen wir es warm haben. Als ich heute früher aufgestanden bin wie gewohnt, merkte Mary sofort, das es irgendwo hin geht. Der Anhänger mußte angehängt werden, die Motorsäge samt Zubehör verstaut werden und natürlich viel Wasservorrat, etwas zu essen und eine lange Leine. Mary hat das ganze schwanzwedelnd vom Gartentor aus beobachtet.

Als dann alles eingeladen war, sprang Mary wie selbstverständlich in den Transporter und legete sich neben die Vordersitze, von wo aus sie mich beobachten konnte. Mary fährt gern Auto, sie legt sich lang hin und hebt ab und zu den Kopf um nach mir zu sehen. Kein Hecheln, keine Unruhe, kein Gejammer von ihr.

Im Wald angekommen, haben wir erst einmal eine Spaziergang gemacht und die Gegend erkundet. Die Golden Retriever Hunde sind in dem Alter große, oder kleine Jäger, das kenne ich auch von meiner verstorbenen Hündin Tinka. Verhaltensweisen die mich damals beunruhigt haben, gehe ich heute mit Gelassenheit an. Am liebsten würde Mary auf einen Baum klettern um einen Spatzen zu begrüßen.

Eine lange Leine im Wald ist in dem Alter Pflicht ! Rehe, Hasen und anderes Getrier, wissen nicht das diese Hunde Apportierhunde sind und sie nicht totbeißen. Tinka meine alte Hündin hatte in dem Alter mitten im November in einem Dänemarkurlaub einen erwaschsenen Schwan an Land schleppen wollen. Der Schwan blieb unverletzt, dafür hatte ich eiskalte Füße und Beine, da ich ihr bei 4 Grad kaltem Wasser hinterhergelaufen bin um sie zu stoppen. Mary hat die lange Leine, angebunden an einen Baum, nicht als unangenehm empfunden. Sie hat in ihrem Radius alles erkundet, sich Stöckchen gesucht und mich beobachtet. Mittagsschläfchen war dann auch angesagt. Ich freue mich schon auf die Zeit, wo die Leine Geschichte ist. Abends wollte ich dann noch ins Kino (die Nordsee von oben) und Mary mußte das erste mal ohne mich sein. Den Nachbarn Bescheid gesagt und alle Türen aufstehen lassen. Alles ging gut ! Kein Gebell oder Gejammer in der Zeit. Mary lag als ich zurück kam auf ihrem Platz am Kamin und begrüßte mich schwanzwedelnd.

Ein Satz den auch meine Hündin Tinka kannte, wird auch Mary bei einer kurzen Verabschiedung bald lernen.

ICH KOMME GLEICH WIEDER !

Eine gute Nacht und viele Grüße von Mary und mir





Mary und ihr großes Schaf

. . . . . noch schnell ein paar Worte zu Mary, die heute Nacht ihren neuen Schlafplatz einweihen kann wenn sie möchte. Angenommen hat sie das super tolle Schaffell schon wie man sehen kann. Und sogar ihren Knochen hat sie gleich dort hin getragen. Dies sind keine gestellten Aufnahmen ! Mary hat das Schaffell ersteinmal gründlich beschnuppert, sich darauf gewälzt und später ihren Knochen dazu geholt.

Mary war heute das erste mal ohne Leine und hat mit Mascha, einer Hündin von Klaus und Heike herrumgetobt. Unsicher war ich mir schon, als ich auf den Hof fuhr und die Schiebetür vom Transporter öffnete und sie ohne Leine laufen ließ. Meine Entscheidung sie ohne Leine laufen zu lassen, habe ich situationsabhängig gemacht. Mascha kam sofort angestürmt als sie mein Auto sah. Als Mary sie dann wie selbstverständlich begrüßte und die beiden herrumtobten, habe ich sie spielen lassen.

Nach nicht einmal einer Woche des Zusammenseins kommt Mary ohne Leine auf mein Rufen zu mir zurück ! Unglaublich schön und nicht selbstverständlich ! Leider habe ich nicht immer eine Kamera dabei, aber die vielen Bilder und Erlebnisse vom Tag sind unglaublich schön !

Mary ist keine schwache Tierheimhündin und zu bedauern. Mary ist eine selbstbewußte und starke Persönlichkeit und sie entwickelt sich immer weiter. Heute morgen bei unserer Hunderunde sind wir neben vielen anderen auch Baldo begegnet, der Chef in der Runde. Baldo merkte sofort ein Neumitglied im Rudel und kam selbstbewußt und stark auf Mary zu. Baldo ist ein Tyrann und machte Mary mit versuchten Beißattacken und Aufdringlichkeiten klar, das er der Chef ist. Da Mary neu ist in diesem Rudel, hat sie alles ersteinmal über sich ergehen lassen und das Herrchen von Baldo und ich haben auch nicht eingegriffen.

Als ich kurz davor war einzugreifen, weil ich das nicht mehr mit ansehen konnte, drehte sich das "Spiel" ganz plötzlich ! Mary zog die Lefzen hoch und machte Drohgebärden und Baldo verstand die Welt nicht mehr. Mit einem Satz drehte Mary den Spieß um und sprang dem Baldo mehrmals Zähnefletschend auf den Rücken. Eine unglaublich starke und selbstbewußte Mary habe ich da erlebt. Baldo hatte genug, warscheinlich für immer und zog mit eingezogenem Schwanz davon. Das Herrchen von Baldo und ich haben uns noch eine ganze Zeit über diesen Vorfall unterhalten und sind gespannt auf die nächste Begegnung, die sicher friedlich ablaufen wird.

Mary ist die "Größte" !!!!!!!!

Viele Grüße aus Bielefeld von Mary und mir !





Sonnenbad

ohne Worte !!

Viele Grüße aus Bielefeld von Mary und mir !













Marys Tag

Guten Abend Frau Nettelbusch,

gestern abend haben Mary und ich noch einen Besuch im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold gemacht und da ergab sich dieses schöne Foto mit Mary und den Ziegen.

Heute morgen um 10 Uhr stand plötzlich Sami ein Rüde aus der Nachbarschaft vor der Gartentür und bettelte um Einlaß. Sami war natürlich abgehauen von zu hause und erkundete allein die Gegend. Da auch Mary mich anbettelte ihn rein zu lassen, habe ich die beiden im Garten toben lassen. Ein paar schöne Dalien haben dran glauben müssen, dafür war es ein schönes Schauspiel den beiden zuzusehen. Mary war nach zwei Stunden völlig erledigt, aber sehr zufrieden. Ein Sonnenbad auf ihrem neuem Schaffell folgte.

Viel Grüße an Sie von
Johannes Pohlmann




Hallo Frau Nettelbusch,

heute shicke ich nur ein paar Fotos, den Mary und ich sind nach 18 km Wanderung durch den Teutoburger Wald erledigt. Außerdem noch Bilder von Marys Revier bzw unserem Garten. Ohne dieses Haus und dem großen Garten, würde ich mir niemals einen Hund halten. Das Grundstück habe ich vor einigen Jahren komplett eingezäunt von 1,20m bis 1,80m Höhe.

Viele Grüße
von uns beiden Mary und mir





Guten Abend Frau Nettelbusch,

Mary geht es sehr gut hier und ich habe noch niiiiiiiieeeee so eine treue Begleiterin gehabt. Mary weicht mir nicht von der Seite. Mary ist noch so verspielt, das sie nicht älter wie 1,5 - 2 Jahre alt sein kann. Sie spielt mit allem was sie im Garten findet und bricht sich Blumen und Stöckchen von Sträuchern ab. Herruntergefallene Äpfel sind ihre große Leidenschaft. Gekauftes Spielzeug ignoriert sie komplett. Ich hole jetzt regelmäßig den Rüden Sammi aus der Nachbarschaft und beide toben dann im Garten rum. Mary ist so liebebedürftig und möchte pausenlos schmusen und sucht wirklich ständig den Körperkontakt. Ich freue mich sehr über sie und wir sind schon nach einer Woche absolut zusammen gewachsen. Jeder mag sie hier.
Ende August machen wir eine Reise nach Hamburg zu meiner Schwester und fahren dann weiter an die dänische Grenze in das Emil Nolde Museum, wo ich ein mal im Jahr hinfahren muß. Schade das ich nicht mehr über Mary erfahren kann. Ich meine wo man sie genau gefunden hat und in welchem Zustand sie da war. Vor ruckartigen schnellen Bewegungen hat sie Angst und legt sich gleich unterwürfig hin. Ich versuche das zu vermeiden und wenn es doch mal passiert, beruhige ich sie.

Wenn sie einmal in unserer Nähe sind, würde ich mich über einen Besuch freuen ! Und Mary ganz sicher auch !
Am liebsten hätte ich den Erik auch mitgenommen, er würde zu Mary gepassen.

Viele Grüße von Mary und Johannes Pohlmann an Sie Ihren Mann und alle Hunde





Guten Abend Frau Nettelbusch,

die Fotos sind zu schön. Geburtstagsfeier meiner 83 jährigen Mutter mit Mary und meiner Familie am letzten WE.

Viele Grüße aus Bielefeld
Johannes